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Indien­projekt mit den Lands­berger Domini­kaner­innen

1966 kamen junge Frauen von Indien in das Kloster der Dominikanerinnen in Landsberg, um dort dem Orden beizutreten. In ihrer Heimat war diese Möglichkeit nicht gegeben. Nach neun Jahren gingen sie am Ende ihrer Ausbildung und nach dem Ablegen der Gelübde wieder zurück in ihr Heimatland, um dort ein Kloster zu errichten. Was 1975 mit vier Schwestern begann, entwickelte sich bis heute zu 13 Stationen mit momentan 103 Ordensschwestern. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Unterrichten von mittlerweile 8000 Kindern. Bildung ist für diese dort sehr wichtig und bei weitem nicht so selbstverständlich wie bei uns.

Kaplan Waldmüller (Kaplan von St. Lorenz) war seinerzeit auch in Indien gewesen und ist in Kontakt mit diesem Projekt und den Schwestern gekommen. Für die Idee zeigte er große Begeisterung und förderte das Projekt. Auch der damalige Direktor der Maria-Ward-Schule, Herr Schregle, und der Religionslehrer, Herr Nenninger, standen hinter der Idee. Und so entstand eine seit Jahren enge Verbindung zwischen den Dominikanerinnen aus Landsberg und der Maria-Ward-Schule Kempten.

Seit 2008 kommen uns die Schwestern in der Fastenzeit im Gottesdienst besuchen und erzählen der Schulfamilie von ihrer Arbeit. Reichhaltig bebildert schildern sie uns ihr Wirken vor Ort. Gerne besuchen sie uns auch zu besonderen Anlässen und wir fördern dieses Projekt seit Jahren mit unseren Spenden.

Aber es geht dabei nicht vorrangig um das Geld, sondern die Schärfung des Blickes über den Tellerrand hinaus: Unsere Mädchen sollen aus erster Hand erfahren, dass es nicht allen Menschen auf der Welt gut geht, aber es möglich ist, Not zu lindern. Die christliche Botschaft der Nächstenliebe wird so Wirklichkeit.