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Vorreiter in der digitalen Bildung

Digitales Arbeiten mit Microsoft Teams – Unterricht auch online mit Klasse!

Nicht erst seit der Schulschließungen im März 2020 mussten wir erkennen: Die digitale Bildung unserer Kinder und Jugendlichen ist wichtiger als jemals zuvor. Gerade in den Phasen des „Home Schooling“ konnten wir den großen Vorteil, dass allen unseren Schülerinnen ein kostenloser Office 365-Zugang zur Verfügung steht, optimal nutzen. Mit der Microsoft-Anwendung „Teams“ ist es uns gelungen, bereits wenige Tage nach Beginn des Distanzlernens in nahezu allen Haupt- und Nebenfächern digitale Arbeitsaufträge an unsere Schülerinnen auszugeben, eine Rückgabe von ihnen einzufordern und ein individuelles Feedback zu den Arbeiten zu geben. Inzwischen unterrichten wir unsere Schülerinnen auch im Distanzunterricht in Anlehnung an den jeweiligen Stundenplan. Alle Hauptfachstunden werden wie ein „normaler Unterricht“ live gestreamt, so dass Erklärungen gegeben und Fragen der Schülerinnen beantwortet werden können.
Um einen funktionsfähigen online-Unterricht gewährleisten zu können, haben die Verantwortlichen der Maria-Ward-Schule ab der ersten Schulwoche des aktuellen Schuljahres die Weichen gestellt: So haben bereits am dritten Schultag die Teams-Workshops für unsere Fünftklässlerinnen bbegonnen und auch die Schülerinnen der höheren Jahrgangsstufen haben eine „Auffrischung“ zu den digitalen Arbeitsweisen erhalten.

Eine besondere Auszeichnung: Das mint-Siegel „Digitale Schule“

29 Mal wurde die mint-Auszeichnung „Digitale Schule“ im Dezember 2020 an Schulen in ganz Bayern vergeben. 16 dieser Schulen wurden erstmals ausgezeichnet, darunter auch die Maria-Ward-Schule Kempten. Die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär und der bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach.
Das Jahr 2020 hat uns allen nochmals verdeutlicht, was für eine wichtige Rolle Digitalität in unserem Bildungssystem spielt. In der Covid-19-Pandemie erleben wir, dass Schulen sich stärker für die Chancen der digitalen Bildung öffnen. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Initiative »MINT Zukunft schaffen« die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.

Anhand eines sehr anspruchsvollen Kriterienkatalogs wurde es allen Bewerberschulen im Vorfeld ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung, so wie es bei der Maria-Ward-Schule der Fall war, kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.
Stolz verfolgten wir heute die in diesem Jahr erstmals in digitaler Form abgehaltene Ehrungsfeier und freuen uns riesig über diese ganz besondere Auszeichnung und Wertschätzung unserer digitalen Arbeit!

Digitale Offensive

Digitale Bildung ist heute der Schlüssel zur Teilhabe an einer digitalen Welt. Aber digitale Kompetenz ist weit mehr als einen Computer benutzen und im Netz surfen zu können. Auch Medienkritik muss gelernt werden. Hinzu kommt, dass gerade im Bereich von E-Commerce und der App-Entwicklung innerhalb weniger Jahre neue „digitale“ Berufe entstanden sind, die es bisher nicht gegeben hat und wir können davon ausgehen, dass noch viele weitere entstehen werden, von denen wir heute noch nichts ahnen.
Als Schule sehen wir es als unsere Aufgabe, die Heranwachsenden auf diese neuen Anforderungen der Berufswelt vorzubereiten. So unterstützen wir dabei, Kompetenzen zu entwickeln und Talente zu fördern. Mit einem großen Pool an Angeboten und Initiativen (Zusatzstunde „Projekt“ in der 6. Jahrgangsstufe, MuT-Projekt, Teilnahme am Girl’s Day usw.), modernen Unterrichtsinhalten und dem Einsatz digitaler Hilfsmittel möchten wir gerade das Interesse unserer Mädchen an digitalen und technischen Berufen frühzeitig fördern. Um ganz vorne mit dabei zu sein, hat unsere Schule ihre digitale Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht. So wird durch ein hochleistungsfähiges Glasfaserkabel ein optimaler Weg ins Internet ermöglicht und mit der Vernetzung aller Klassenräume und flächendeckendem W-LAN sind auch die Voraussetzungen für moderne Unterrichtsmethoden, neue didaktische Mittel und Verbreitungswege sowie Zugang zu Wissen gegeben.

Office-365

Über ein modulares und standardisiertes Schulnetzwerk eröffnen sich für die Schülerinnen und Lehrer zahlreiche neue Arbeitsformen und attraktive Unterrichtsmethoden. Der Einsatz von Lernplattformen und der direkte Kontaktaustausch unter allen, die an einem spezifischen Thema beteiligt sind, beleben die Vermittlung des Stoffes und sind heute absolut zeitgemäß und unbedingt notwendig. Ein besonderer Aspekt dieses Angebots ist, dass für jede Schülerin für die Dauer des Schulbesuchs hier an der Maria-Ward-Schule Kempten nicht nur eine eigene E-Mail-Adresse, sondern auch das komplette Microsoft Office-Paket sowohl zum schulischen als auch zum privaten Gebrauch kostenlos bereitgestellt werden: „Ich kann die vielen Anwendungen zur Textverarbeitung, Präsentation, Mailorganisation und Tabellenkalkulation nicht nur für mich nutzen, sondern erhalte außerdem vier weitere Lizenzen gratis dazu“, freut sich Lena.
Zwar stehen in allen Klassenräumen auch noch traditionelle Tafeln, aber die IT-Errungenschaften verlangen nach modernen Geräten. Alle unsere Klassenzimmer und Fachräume verfügen deshalb über Computer mit den neuesten Betriebssystemen, Beamer und Dokumentenkameras. Alle unsere Lehrkräfte sind mit modernsten Laptops ausgestattet und können sich über installierte Adapter in jedem Klassenzimmer mit dem Beamer verbinden. Vielfach können der Unterricht und das Lernen auch an jeden beliebigen Ort verlagert werden; eine moderne Cloud-Lösung macht dies möglich. An diesem Punkt kommen die privaten Endgeräte ins Spiel, was gerade im Hinblick auf die Nutzung von Smartphones unter dem Stichwort „BYOD“ (Bring your own device) ein derzeit heiß diskutiertes Thema ist. Mit dieser modernen und hochwertigen digitalen Ausstattung und zugleich auch mit einer bewussten Medienerziehung unseren Schülerinnen können wir eine optimale Vorbereitung auf unsere immer digitaler werdende Welt bieten.