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Katholisches Schul­profil

Unser Selbstver­ständnis von Erziehung und Bildung

Als private Mädchen­realschule in Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg möchten wir uns bewusst als katholische Schule positionieren und innerhalb der Pluralität der deutschen Bildungs­landschaft eine besondere Stellung einnehmen. Unser christlich-kirchliches Bildungs- und Erziehungs­konzept ist so ausgelegt, dass unsere Schülerinnen in ihrer Individualität stets im Mittelpunkt allen Wirkens stehen. So wollen wir verlässliche Begleiter in der Persönlichkeits­entwicklung der Heranwachsenden sein und sie dabei unterstützen, zu selbstbestimmten Persönlich­keiten zu reifen, die ihr Leben selbstbewusst aus dem Glauben gestalten und durchdachte Entscheidungen treffen. Wir bieten somit einen Unterricht, der fachliche und religiöse Bildung vereint, sich stetig weiterentwickelt und getragen wird von einem überzeugten und überzeugenden Lehrpersonal.
 

Der Mensch im Mittel­punkt

Als geliebtes Geschöpf und Ebenbild Gottes steht der Mensch im Mittelpunkt unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit. So ist es unser Ziel, die ihm geschenkten Begabungen und persönlichen Anlagen zur Entfaltung zu bringen und an der Gestaltung der Welt in Freiheit mitzuwirken. Die Kinder und Jugendlichen sollen ermutigt werden, ihr Leben aus einer von Zuversicht geprägten Haltung heraus für sich und für andere verantwortlich zu führen. Von zentraler Bedeutung ist für uns deshalb auch die individuelle Förderung unserer Schülerinnen. So sind wir stets darum bemüht, jede Einzelne in ihrer Ganzheit wahrzunehmen und zu respektieren und eine Vielzahl an Kompetenzen wie Kreativität, Vorstellungskraft, Verantwortungsbewusstsein, Gerechtigkeitssinn, Mitgefühl usw. herauszubilden. Die Maria-Ward-Schule Kempten soll nicht nur ein Lernraum, sondern auch und vor allem ein sinngebender Erfahrungs- und Lebensraum für unsere Schülerinnen sein!
 

Im Miteinander mehr erleben

In einer Gesellschaft, die sich wohl schneller wandelt als jemals zuvor, die von Heterogenität geprägt ist und in der kulturelle, soziale, religiöse, weltanschauliche und wirtschaftliche Unterschiede wachsen und zu erheblichen Spannungen führen können, sollen unsere Schülerinnen eine intakte Schulgemeinschaft vorfinden. Das äußerst sich nicht zuletzt in einem respektvollen und wertschätzenden Umgang unter allen am Schulleben Beteiligten: Schülerinnen, Lehrkräfte, Eltern und Mitarbeiter(innen). Andere in ihrer Andersartigkeit achten, Frieden stiften und in interreligiösen und interkulturellen Kontakt zueinander treten – das alles ist hilfreich, um Fremdes kennenzulernen und Eigenes besser zu verstehen.
Gott hat dem Menschen die Erde anvertraut, damit er sie entwickle und behüte (vgl. Gen 1,28 ff; 2,15).
Dieser Auftrag an die Menschen hat für uns vielerlei Konsequenzen: Soziales Engagement wird bei uns nicht nur im Rahmen unseres freiwilligen sozialen Schuljahres ganz groß geschrieben, ein achtsamer Umgang mit der Natur und allen Lebewesen ist für uns eine Selbstver­ständlichkeit.
 

Begegnung mit dem Glauben

Der Schulpastoral kommt an unserer Schule eine bedeutende und unverzichtbare Rolle zu. Das tägliche Morgengebet im Klassenverband ist ein traditioneller, gemeinsamer Beginn in den Tag, Gottesdienste und andere religiöse Angebote bereichern selbigen maßgeblich. So wird unsere Schule auch ein Ort der Begegnung mit Gott und bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, mit dem Evangelium Jesu Christi, den Angeboten der christlichen Tradition und der katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft intensiver in Berührung zu kommen.