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Unsere Schulsa­ni­tä­terinnen

„Die diensthabenden Schulsanitäterinnen sofort ins Sekretariat!“ Wenn ihr diese Durchsage hört, machen sich sofort Schulsanitäterinnen auf den Weg, um den verletzen Schülerinnen oder Lehrern zu helfen. Doch was steckt eigentlich für ein Weg hinter einer fertig ausgebildetem Schulsanitäterin?

Am Einsatzort angekommen, wenden wir unser erlerntes Wissen an, um dem Verletzten professionell zu helfen. Doch was lernen wir alles in unserer Ausbildung?
Die Ausbildung ist sehr vielfältig. Von den sogenannten lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie zum Beispiel der stabilen Seitenlage oder dem Druckverband bis hin zum Blutdruckmessen, der psychischen Betreuung, Verhalten bei einem Herzinfarkt, Krampfanfall,… Natürlich bekommen wir auch hilfreiche Tipps, Schemas und Merksprüche wie beispielsweise die „4-S-Regel“, das „Paket“ oder das „PECH-Schema“, das bei Verstauchungen angewendet wird. Das Wichtigste, das wir gelernt haben, ist jedoch: EIGENSCHUTZ GEHT IMMER VOR!
In Schulen in ganz Deutschland passieren jährlich rund 1,16 Millionen Unfälle. Damit die Patienten gut versorgt werden, sind wir stets einsatzbereit von der 1. – 6. Stunde. Egal ob ein kleinerer oder größerer Unfall, ein Mädchen aus der 5. Klasse oder gar eine Lehrkraft, egal ob dunkle oder helle Haut, egal ob dick oder dünn – wir helfen euch!!! Wir bleiben am Einsatzort, bis die Schülerin, Lehrkraft, etc. wieder in den Unterricht entlassen werden kann oder im Krankenzimmer liegt, bis die Eltern da sind oder wir den Patienten an den Rettungsdienst übergeben können.

Zudem sichern wir verschiedene Schulveranstaltungen ab. Dazu zählen unter anderem das Völkerballturnier und die Bundesjugendspiele. Wir sind beim Infotag zu finden, überprüfen Verbandskästen und sind auch bei Feueralarm (egal ob Probealarm oder echter Alarm) vor Ort.
Wir gehen nicht nur auf Fortbildungen und Einsätze, sondern haben auch die Möglichkeit auf Fahrten, Wettkämpfen und am Zeltlager, die von der Johanniter Jugend organisiert werden, teilzunehmen. Außerdem organisieren wir auch selbst ab und zu kleine Ausflüge oder es gibt mal eine Runde Eis!

Aktuell besteht unser Schulsanitätsdienst aus zehn „Schulsanis“. Es befinden sich jedoch noch einige in Ausbildung. Geleitet wird er durch Kerstin Schratt (10 c). Unser Betreuungslehrer ist Herr Kuschner.

Und das sind wir:

Wir haben auch einige Schülerinnen interviewt und gefragt, warum sie Schulsanitäterinnen geworden sind:
„Ich finde es echt wichtig, dass man weiß, was im Ernstfall zu tun ist. Außerdem machen mir die Fortbildungen viel Spaß (Und in meinem Lebenslauf macht es sich auch nicht ganz schlecht!)“.

  • „Ich bin Schulsani geworden, weil ich es mag, Menschen zu helfen, und mir das Wohlbefinden der Menschen wichtig ist.“
  • „Ich bin Schulsani geworden, weil ich in dieser Richtung sowieso schon viel aktiv bin und auch in meinem zukünftigen Beruf mit Menschen arbeiten werde und ihnen dort helfen werde.“
  • „Ich bin Schulsani geworden, weil ich die Chance nutzen wollte Menschen zu helfen. Außerdem ist es nützlich zu wissen, wie man in solchen Situationen reagieren sollte.“

Auch unseren Betreuer Herrn Kuschner haben wir gefragt:
„Ich habe mich entschieden euch alle zu betreuen, weil ich einerseits durch die Feuerwehr sehr oft mit Retten und dem Rettungsdienst zu tun habe, andererseits finde ich, dass ihr eine Supertruppe seid, denen ich gerne zur Seite stehe.“

 

Handeln im Zeichen von Mitgefühl und Nächstenliebe

Es bleibt nur noch die Frage, warum die Informationen zum Schulsanitätsdienst ihren Platz bei „Glauben leben“ und nicht bei der „Schulfamilie“ gefunden haben. Sind wir nicht auch Teil der Schulfamilie? Natürlich. Aber zu dieser Frage passt die Aussage einer Schulsanitäterin, warum sie das geworden ist. Sie sagt: „Ich bin Schulsani geworden, weil es mir wichtig ist, dass meine Mitschülerinnen sich sicher fühlen können. Weil sie wissen, dass wir immer für sie da sein werden.“ Das passt ganz wunderbar zum Gleichnis des barmherzigen Samariters, der auch nicht fragt, ob ihn der Verletzte etwas angeht, ob er ihn kennt. Der Samariter hilft einfach, weil er weiß, dass jetzt Hilfe notwendig ist, dass dieser Mensch ihn jetzt braucht. Diesem Gedanken folgend handeln die Schulsanitäterinnen, indem sie ihren Glauben durch ihr Tun auch leben.
Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an Herrn Kuschner, Julia Berka (10 b) oder Kerstin Schratt (9 c) wenden.