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Unser MFM-Projekt

Am MFM-Projekt (Mädchen – Frauen – Meine Tage) nehmen die Schülerinnen unserer 6. Klassen seit einigen Jahren mit sehr nachhaltigem Erfolg teil. Dabei geht der jährlich wiederkehrenden Veranstaltung ein Elternabend voraus, denn uns ist es wichtig, dass auch Sie als Eltern grundlegende Informationen über die Inhalte und Zielsetzungen des Projekts erhalten.

„Wenn meine Tochter ihre Tage bekommt“ dieser Thematik wird im Rahmen des Elternabends nachgegangen. Wie ein Mädchen seinen eigenen Körper erlebt und bewertet, hat großen Einfluss auf sein Selbstbild und sein Selbstwertgefühl. Sich als Frau zu bejahen und die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise zu erleben ist eine der entscheidenden Entwicklungsaufgaben. Gerade die Art und Weise, wie junge Mädchen auf die körperlichen Veränderungen während der Pubertät vorbereitet werden, wirkt sich auf ihre spätere Einstellung zum Zyklusgeschehen, zu Frau sein und Sexualität aus. Sie als Eltern werden, wie später Ihre Töchter, auf eine ganz spannende und unkonventionelle Weise mit dem faszinierenden Zyklusgeschehen der Frau während des Elternabends vertraut gemacht. Mit Tipps, Infos und Erfahrungen zur Regelblutung sowie zu den körperlichen Veränderungen werden Sie ermutigt und gestärkt, Ihrer Tochter einen positiven Zugang zu ihrem weiblichen Körper zu vermitteln. Nach der Vorstellung des Projektes bietet sich noch die Gelegenheit für Fragen und zur Diskussion.

Das MFM-Projekt wurde im Jahre 1999 im Fachbereich Ehe und Familie der Erzdiözese München Freising entwickelt und erhielt 2002 den Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis. Es richtet sich vor allem an die Mädchen der 5. und 6. Klassen, aber auch an ihre Eltern. Im Mittelpunkt des Workshops für die Mädchen, den speziell geschulte Mitarbeiterinnen durchführen, stehen die Ereignisse während des Zyklus‘ der Frau. Spielerisch, abwechslungsreich, unterhaltsam und in einer kindgerechten, einprägsamen Sprache wird die „Zyklusshow“ Szene für Szene dargestellt. Die Mädchen erfahren dabei jede Menge Neuigkeiten über sich selbst. Bei aller Anschaulichkeit wird dabei jedoch in keinem Punkt auf die biologische Richtigkeit verzichtet.