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Individuelle Förderangebote

Jeder Mensch lernt anders. Wir sind daher stets bemüht, jede uns anvertraute Schülerin individuell zu fördern und auf ihrem Lernweg an unserer Schule zu begleiten. Manchmal ist im Leben einfach ein wenig zusätzliche Unterstützung notwendig, um Themen des Unterrichts noch einmal intensiver besprechen, in einer kleinen Gruppe wiederholen oder Aufgaben zu einem Thema üben zu können. Gerade nach den langen Phasen von Distanzunterricht und homeschooling sehen wir es als unsere Aufgabe, unseren Schülerinnen eine Vielzahl zusätzlicher Hilfestellung zu bieten und dadurch Chancen zu eröffnen.

Startschuss für unsere Sommerschule

Dass das schwierige Corona-Schuljahr bei vielen Schülerinnen und Schülern größere Lernlücken geschaffen hat, ist eine schmerzende Tatsache. Damit daraus für einzelne besonders Betroffene aber keine langfristige Beeinträchtigung wird, bietet die Maria-Ward-Schule unter dem Titel BrückenWerk das Konzept eines Förderunterrichts in den Sommerferien an. Dabei kommen Lehramtsstudierende und auch fertig ausgebildete Lehrkräfte an die Schule, um in Kleingruppen sehr gezielt Rückstände aufzuholen. Dies gilt besonders in der problematischen Lage des pandemiegeprägten Schuljahres 2020/21, wo trotz guten Distanzunterrichts einige Lernende ihr Potential aufgrund verschiedenster Umstände nicht ausschöpfen konnten. Für sie wurde mit BrückenWerk ein tolles Instrument geschaffen, um das neue Schuljahr auf einer guten Basis starten zu können. Das Schulwerk der Diözese Augsburg als Träger der Maria-Ward-Schule hat das Konzept in Kooperation mit der Universität Augsburg (Lehrstuhl für Schulpädagogik) aufgelegt und bringt alle Kosten für die Entlohnung der BrückenWerk-Lehrkräfte und die ausgegebenen Lehrmaterialien auf. In der ersten und letzten Woche der Sommerferien boten insgesamt sechs Lehramtsstudierende, ergänzt um zwei weitere Lehrkräfte, in Kleingruppen von drei bis sieben Lernenden Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch an.

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Ralf Lienert (Allgäuer Zeitung)

Doch auch die Freude am Lernen und reichlich Spaß kamen hier nicht zu kurz: Individuell auf die Lerngruppen zugeschnittene Pausen, Bewegung und kleine Konzentrationsübungen trugen zu einer immensen Bereicherung unserer Sommerschulwochen bei.

Um die Qualität des Förderprogramms zu sichern, besuchten die Studierenden ein eigens konzipiertes Seminar an der Universität. Zudem wurde großer Wert auf eine differenzierte Diagnose der Leistungsstände unserer Schülerinnen vor Beginn und während des Unterrichts gelegt. Mithilfe digital durchgeführter Tests, die vom Stark-Verlag für das BrückenWerk entwickelt wurden, konnten sowohl fachliche Lücken als auch ein Lernzuwachs aufgezeigt werden. Insgesamt 38 Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 7 haben das Angebot angenommen, für das sie nur einen kleinen Materialkostenbeitrag bezahlen müssen.

Stand: 01. August 2021

Unser Lernatelier

Die tollen Erfahrungen und das überaus positive Feedback zu unserer Sommerschule haben uns motiviert, unser Lernatelier ins Leben zu rufen. An jeweils vier aufeinanderfolgenden Samstagen, unter anderem vor den Herbstferien, bietet sich hier die Möglichkeit, gleich zu Beginn des Schuljahres fachliche Lücken aus dem vergangenen Schuljahr aufzuarbeiten und eine gute Basis für das aktuelle Schuljahr zu schaffen. Sowohl eigene Lehrkräfte als auch einige Kolleginnen und Kollegen unserer Sommerschule sind für die Durchführung unseres Lernateliers verantwortlich und bieten Raum für individuelle Rückfragen.
Unser Lernatelier findet derzeit statt für:

    • Mathematik (5. Klasse)
    • Englisch (6. Klasse)
    • Mathematik (9. Klasse)
    • Mathematik (10. Klasse)

Stand: 01. Oktober 2021

Förder- und Ergänzungsunterricht

Zusätzlich zu den oben genannten Fördermöglichkeiten bieten wir je nach Bedarf speziellen Förder- und Ergänzungsunterricht von der fünften bis zur zehnten Jahrgangsstufe in den Haupt- und Profilfächern an. Dieser findet in der Regel einstündig an einem Nachmittag in der Woche statt und wird von einer Lehrkraft durchgeführt, die das jeweilige Fach meist auch in der jeweiligen Jahrgangsstufe unterrichtet. Somit ist die Lehrkraft immer über die aktuellen Themenfelder des Unterrichts im Bilde und kann noch besser individuell für unsere Schülerinnen Hilfestellungen bieten, Lerninhalte wiederholen oder zusätzliches Übungsmaterial zur Verfügung stellen. So unterstützen wir bei vorhandenen Schwächen und fördern unsere Schülerinnen in ihren Stärken.

Im Schuljahr 2021/22 fanden zu Beginn des Schuljahres in allen Jahrgangsstufen Lernstandsanalyen in den Kernfächern statt. Ab Montag, 8. November 2021 wird zusätzlich zu unserem Lernatelier eine große Bandbreite an Förder- und Ergänzungsunterrichten angeboten. Die Bereitstellung der Angebote hängt dabei von den Ergebnissen der Leistungsmessungen ab und wird folglich individuell an unsere Schülerinnen kommuniziert:

 

    • 5. Klasse Mathematik Lernatelier
    • 6. Klasse Englisch Lernatelier
    • 7. Klasse Englisch-Förderunterricht mittwochs (nur 1. Halbjahr)
    • 8. Klasse Französisch-Förderunterricht montags (nur 1. Halbjahr)
    • 8. Klasse Englisch-Förderunterricht Gruppe 1 mittwochs (nur 1. Halbjahr)
    • 8. Klasse Englisch-Förderunterricht Gruppe 2 donnerstags (nur 1. Halbjahr)
    • 8. Klasse Mathematik-Förderunterricht dienstags
    • 9. Klasse BwR-Förderunterricht dienstags
    • 9. Klasse Mathematik-Förderunterricht montags
    • 9. Klasse Mathematik Lernatelier
    • 9. Klasse Französisch-Förderunterricht mittwochs (nur 1. Halbjahr)
    • 9. Klasse Englisch-Förderunterricht dienstags
    • 10. Klasse Mathematik Lernatelier

(Stand: 20. Oktober 2021)

Lern­tu­to­rinnen

Schülerinnen helfen Schülerinnen – dabei handelt es sich um ein schulinternes Projekt, das von der Schülermitverantwortung (SMV) koordiniert wird. Mädchen aus den höheren Jahrgangsstufen geben in Fächern, in denen sie selbst leistungsstark und sicher sind, Nachhilfestunden für einzelne jüngere Schülerinnen oder auch Kleingruppen von zwei bis drei Personen. Dabei profitieren beide Seiten: Die Nachhilfeschülerinnen werden von älteren Mädchen unterrichtet, die denselben Stoff an der gleichen Schulart gelernt haben und sich gut in ihre Schützlinge hineinversetzen können. Doch auch für unsere jungen „Lehrerinnen“ ist das Projekt gewinnbringend. Sie engagieren sich sozial, sammeln vielseitige Erfahrungen mit jungen Menschen, vermitteln Wissen und erhalten einen kleinen Geldbetrag für ihre Zeit und ihr beeindruckendes Engagement.